Uwe Schulz

Meine Bücher

 


Versöhnung - Uwe SchulzEine Sammlung von Kurzgeschichten: «Versöhnung» spürt den entscheidenden Momenten des Lebens nach. Den Momenten, in denen Menschen nicht mehr weiterwissen. In denen die Wirklichkeit sie vor radikale Entscheidungen stellt. Und in denen sie zu neuem Handeln herausgefordert sind: Der Soldat, der an der eigenen Schuld zu zerbrechen droht. Die erfolgreiche Frau, die nach drei Jahrzehnten Ehe beweisen muss, was ihr Mann ihr wirklich bedeutet. Der ängstliche Journalist, dem erst eine Herde Elefanten vors Auto und dann viele Fragen in den Kopf stürmen … Zwölf intensive Storys, die seelische und geistliche Abgründe der Protagonisten ausleuchten, ihnen hautnah folgen, ihre Gefühle und Glaubensvorstellungen erfahrbar machen. Aus verschiedenen Zeiten und Räumen, vom Rand der Verzweiflung bis ins Zentrum lebendiger Hoffnung. Sprachlich präzise und aufs Wesentliche reduziert, öffnet «Versöhnung» den Blick für die Grenzbereiche zwischen Schwarz und Weiß, Feindschaft und Versöhnung. Und zeigt, dass das Leben zwischen Himmel und Erde mehr Farbschattierungen bereithält, als viele denken und glauben.

Uwe Schulz – Versöhnung, Geschichten aus dem ganzen Leben. Fontis, 2015


 

Nur-noch-eine-Tür-Uwe-Schulz-204009Der Tod ist eines der meistthematisierten Tabus der Gegenwart: Einerseits scheint er sich vereinzelt und unsichtbar in einer stummen Parallelwelt zu ereignen, in Krankenbetten, auf Palliativstationen und in Hospizen. Andererseits ist er spektakulärer Teil der Alltagskultur, dramatisiert in Krimis, boulevardisiert in den Nachrichten, popularisiert in Ego-Shooter-Spielen, bagatellisiert in modischen Accessoires. Die Verdrängung ist einer »Geschwätzigkeit des Todes« gewichen, die uns alle doch nur weiterhin alleinlässt mit der Frage, wie wir dem eigenen Ende entgegengehen wollen. Dieses Buch konfrontiert uns mit Fragen, die der Tod an uns richtet: Was kommt danach? Worauf darf der Sterbende hoffen, was glauben? Zwölf Menschen setzen sich hier mit diesen Fragen existenziell auseinander, weil sie dem Tod ins Gesicht sehen. Sterbende und Sterbebegleiter, Glaubende, Agnostiker und Zweifler – sie alle offenbaren, was sie bewegt. Und sie richten damit gleichzeitig Fragen an unser aller Leben: Welchen Sinn hat es? Auf welches Ziel richten wir es aus? Was ist wichtig? Und was hat es auf sich mit dem Glauben an eine Auferstehung?

Uwe Schulz – Nur noch eine Tür,  Letzte Gespräche an der Schwelle des Todes. Fontis, 2015²


Was wären wir ohne Dietrich BonhoefferEin Buch voller frischer Gedanken über den bekanntesten deutschen Widerständler und Theologen, der sich nicht um die Sache des christlichen Glaubens herummogelte. Kenner von Werk und Leben Dietrich Bonhoeffers bahnen in Interviews neue Zugänge. Der Freund und Nachlassverwalter Eberhard Bethge blickt mit seiner Frau Renate zusammen in einem bisher unveröffentlichten langen Gespräch wenige Jahre vor seinem Tod gelassen auf den widersprüchlichen Umgang der Nachwelt mit den »abgebrochenen Dingen« Bonhoeffers. Jutta Weber, die in der Staatsbibliothek Berlin den gesamten Nachlass verwahrt, erzählt vom Reiz, den Bonhoeffers Handschriften ausüben. Der Musiker Siegfried Fietz, der Bonhoeffer-Texte vertont hat, schildert, wie ihn die Worte dieses »theologischen Lehrers« prägten. Rainer Eppelmann, als Pfarrer in der DDR »Staatsfeind Nr. 1«, kann sich die Wende 1989 ohne Bonhoeffer nicht denken. Zwei der renommiertesten Bonhoeffer-Interpreten sprechen von Faszination und Irritation: Der Theologe Peter Zimmerling hält Bonhoeffers Gedanken auch im 21. Jahrhundert für bedeutende Wegmarken. Sein Kollege Wolf Kroetke warnt gleichzeitig, Bonhoeffer als »Papst für alles Mögliche« zu strapazieren.

Uwe Schulz – Was wären wir ohne Dietrich Bonhoeffer? Fontis, 2013


Bonhoeffer, ein abgebrochenes Leben

Die Kurzbiographie zur ersten Annäherung an den Christen, Theologen, Zeitgenossen für Menschen, die sich angesichts des Gedenkenes 70 Jahre nach seiner Hinrichtung im KZ Flossenbürg (9. April 1945) fragen: Was ist das für ein Mann, der als bekenntnistreuer Pfarrer lebt und arbeitet, der mitten im Diesseits glauben lernt und am Ende für seine Überzeugung sein Leben gibt als Mitverschwörer des 20. Juli 1944? Eine Provokation, eine Ermutigung, ein Leben in Deutschland, das bis heute nachwirkt. Dieses Buch ist eine Begegnung mit dem Berliner Theologen, der das Risiko einging, missverstanden zu werden.

Uwe Schulz – Dietrich Bonhoeffer, Ein abgebrochenes Leben. Johannis, 1995

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