Uwe Schulz

3x Dresden

Hier also mal zur Abwechslung etwas Positives über Dresden,
die Stadt, die ich liebe wie keine zweite in Deutschland, und die mir
auf die Nerven geht wie sonst nur RB-Leipzig-Hasser und Zahnweh.

Wenn wir also Pegida und merkwürdig Frisierte in der
sächsischen Schweiz einfach mal für einen Moment vergessen,
bleibt Platz im Kopf für meine drei ganz subjektiven Highlights
in der Stadt meiner Wurzeln:
(Die Frauenkirche ist ein so selbstverständliches Ziel, dass ich es hier nicht eigens erwähne.)

Foto: © Anja Upmeier

Foto © Anja Upmeier/DML Lizenz

Canaletto-Blick
Wer das Dresdner Panorama kennt, hat die Perspektive vom Nordufer der Elbe
auf die Altstadt im Kopf. Von rechts nach links:
Semperoper, Zwinger, Kreuzkirche, Frauenkirche.
Seit Canaletto, der Hofmaler des Kurfürsten im 18. Jahrhundert, das Motiv
festgehalten hat, trägt es diesen Namen.

Radtour an der Elbe
In der Altstadt ein Fahrrad leihen (sie stehen da reihenweise rum und sind z. B. telefonisch
zu fairen Kursen buchbar) und elbaufwärts Richtung Schloss Pillnitz fahren.
Die Tour führt, am besten auf der Altstadtseite, weil da die Radwege breiter und ebener sind,
auf asphaltierter Strecke komplett autofrei vorbei an den Elbschlössern und der umstrittenen Waldschlösschenbrücke bis zur Loschwitzer Brücke, dem sogenannten Blauen Wunder.
Bis dort reicht die Kondition allemal.
Und in den kleinen Straßen rund um die Brücke findet sich garantiert ein kleines Café oder Bistro,
um die Kohlenhydratspeicher aufzufüllen.

Leckereien
In Dresden backen sie vermutlich die beste Eierschecke der Welt.
Eigelb, Butter, Zucker, Quark, Hitze, Schwelgen − nie wieder aufstehen.
Fertig! Kulinarisch nicht so überwältigend, aber ein feiner Ort:
Paul Pfunds Milchladen in der Bautzener Straße, angeblich der schönste der Welt.

 

Share